Finale Vorbereitung: Der Countdown läuft!

Route, Bike & Gepäck im Check: GPX Tracks, Plan B, Offline Karten, Notrufnummern & Logistik

Die Alpenüberquerung rückt immer näher, das Adrenalin steigt und die Vorfreude ist riesig. Aber Hand aufs Herz: Sicher fragst du dich jetzt auch, ob du wirklich an alles gedacht hast. Damit du die letzte Nacht vor dem Start ruhig schlafen kannst, gehen wir hier die wichtigsten Fragen durch.

Jetzt geht es nicht mehr um Training, sondern nur noch um Kontrolle und Fokus. Hier ist mein Fahrplan für die letzten Tage:

Die Route – Ein GPS-Track ist gut, aber Vorbereitung ist besser. Gehe deine Etappen im Geiste noch einmal durch:

  • Realitätscheck: Sind die Tageskilometer und Höhenmeter (inklusive Schiebestrecken) für dich machbar?
  • Plan B: Hast du Ausweichrouten parat, falls das Wetter umschlägt oder die Kraft nachlässt?
  • Versorgung: Wo gibt es Wasserquellen, Supermärkte oder Hütten für die Mittagspause?
  • Digitales Backup: Sind alle Tracks auf dem Navi? Pro-Tipp: Speichere die Routen zusätzlich auf dem Handy und lade dir Offline-Karten (z. B. Google Maps oder Komoot) herunter, da der Empfang in den Bergen oft lückenhaft ist.
  • Sicherheit: Informiere Familie oder Freunde über deine Route – besonders, wenn du solo unterwegs bist. Checke zudem noch einmal alle Hotelbestätigungen.

Das Bike: Dein treuester Begleiter

  • Dein Material wird in den nächsten Tagen extrem beansprucht. Ein technischer Defekt am ersten Pass kann die Euphorie extrem drücken.
  • Check-up: Sind alle Schrauben fest? Funktionieren Schaltung und Bremsen tadellos?
  • Verschleiß: Haben die Bremsbeläge noch genug „Fleisch“ für die unzähligen Tiefenmeter? Kette reinigen und frisch ölen ist Pflicht.
  • Setup: Sitzen alle Taschen (Sattel, Rahmen) fest und wackelfrei? Hast du das passende Multitool und die richtigen Ersatzteile (z.B. Schaltauge, Kettenglied) dabei?

Das Gepäck: Generalprobe bestehen

  • Test-Packen: Passt wirklich alles rein? Schließt der Rucksack locker oder platzt er aus allen Nähten?
  • Mentales Screening: Geh die sieben Tage im Kopf durch. Fehlt die Sonnencreme? Die eine Salbe gegen Sitzbeschwerden? Deine speziellen Medikamente?
  • Proviant: Kaufe jetzt schon deine „Notfall-Snacks“. Ein paar Riegel, Gels oder eine Packung Gummibärchen können bei einem Hungerast am Berg wahre Wunder wirken.

Mein Tipp für die letzten Tage:

  • Ruhe bewahren: Eine Woche vor dem Start ist das Training vorbei. Jetzt noch Kilometer zu schrubben, schwächt dich nur. Bleib locker in Bewegung (Spaziergänge, lockeres Rollen), aber gib deinem Körper die nötige Regeneration.
  • Webcams checken: Schau dir Webcams der Hochlagen an. Ab welcher Höhe liegen noch Schneefelder? Das beeinflusst deine Kleidungswahl massiv.
  • Notruf: Speichere die wichtigsten Notrufnummern der Alpenländer (112, 140 für Österreich etc.) direkt im Handy ab.
  • Logistik: Steht das Auto am Startpunkt sicher? Weißt du, wie du nach der Tour vom Zielort zurückkommst?

Mit dieser Liste im Gepäck kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Atme tief durch, genieß die Aufregung – die Alpen warten auf dich!

Fehlt dir hier etwas, dann lass es mich und der Community wissen und schreibe es in den Kommentaren 😊

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